Post aus Italien
Unser historisches Coburger Haussuch-Bild hat uns jetzt sogar Post aus Italien ins Haus flattern lassen – und zwar von Grazia Zinfollino, die einmal in Coburg wohnte und mittlerweile seit 27 Jahren in Italien lebt. Mit der Post hat sie uns zwei Fotos aus der Kreuzwehrstraße zugesandt, entstanden sind sie 1979. Und auf dem Bild mit den Abrissarbeiten sieht man im Hintergrund auch eines unserer gesuchten Gebäude in der Raststraße.
Wir sagen: mille grazie, Grazia!
Veröffentlicht: 26. März 2009 von Falk in Stadtgeschehen.
Kommentare: 18
Kommentare
Kommentar von esspe
am: 26. März 2009, 19:25
Das Gebäudeteil neben dem der Raststr.1 müsste der hintere Teil der B40 sein, das Gebäude Bahnhofstra.37/40 war ein Doppelhaus mit 2 Eingängen.
Die Abrißarbeiten Kreuzwehrstr. sind vermutlich für die 1.Erweiterung der HUK, der 2.BA wurde 1980 eingeweiht.
Kommentar von esspe
am: 26. März 2009, 19:25
Mist, soll natürlich 38/40 sein.
Kommentar von esspe
am: 26. März 2009, 19:32
Ich frage mich nur: in den 50ziger Jahren war in der Raststr. 1 ein Korbwaren- und Korbmöbelexport mit angeschlossener Korbmöbelfabrik. Wo war da die Fabrik ?
Kommentar von JS
am: 26. März 2009, 19:50
Na Zufälle gibts
Hallo Grazia !!
Ich hoffe Du schaust hier auch mal rein.
Vielleicht kennst Du noch den Jürgen
(Heiligkreuzschule-Haberzettel)
Gruß vom kalten Coburg in den wahrscheinlich wärmeren Süden
Kommentar von Meiky (der Podcaster)
am: 26. März 2009, 19:52
boahh das is ja mal coool aus Italien hehehehe.
Internets ist doch geil, wen man da wo überall erreicht.
Kommentar von engelchen
am: 26. März 2009, 20:00
@JS, gibt es wirklich Zufälle? ;-))
Sicherlich kennt sie dich noch!
Kommentar von JS
am: 26. März 2009, 20:18
@engelchen
Aha
Sind trotzdem schon komische zufällige Zufälle,
bin zur Zeit selten im I-Net und ausgerechnet diese Woche wo ich mal Zeit habe zum surfen da holt einen die Vergangenheit nicht nur in Form von alten Gebäuden ein,hihi.
Kommentar von Falk
am: 26. März 2009, 20:19
@ all: Ich habe mich über diese Post auch wahnsinnig gefreut!
Kommentar von Oigi
am: 26. März 2009, 23:43
Raststraße – das war damals ein echtes Biotop. Auf dem kleinen SW-Foto der Eckladen von Grete Richter – Kolonialwaren.
Die meisten werden nicht mehr wissen, was dieses Wort bedeutet. Da kam regelmäßig ein Schäferhund zum Einkaufen, hatte einen Korb in der Schnauze mit einem Geldbeutel und einer Einkaufsliste. Grete Richter ließ dann alle Kunden im Laden stehen, kam heraus, nahm ihm den Korb aus der Schnauze und bediente ihn bevorzugt mit Lebensmitteln. Das mag zwar heute nach heiler Welt klingen, aber die Einäugigen, die zum Krüppel geschossenen auf ihren Krücken und in ihren handbetriebenen Dreirädern zeigten uns ein anderes Bild. Es war das pralle Leben.
Kommentar von Meiky (der Podcaster)
am: 28. März 2009, 14:58
@Oigi: Diese kleinen Läden das wäre mal ein Thema für nen richtig fetten Vcast, oder Podcast – wobei Vcast sicher besser ankäme, da man vor Ort filmen kann.
Selbst hier in Neustadt kann ich mich noch an derlei kleine Eckläden erinnern, in denn ich wärend der Grundschule immer das Taschengeld durchbrachte für Süßigkeiten. (Nostalgie kommt hoch)
Kommentar von Grazia.Zinfollino
am: 28. März 2009, 20:28
Aaaah, endlich habe ich es geschafft, mich anzumelden!
Ich wollte ja auf alle “Kommentare” antworten, doch es klappte einfach nicht. Also nun, die Kleine auf den Bildern bin ich, Grazia und ich haette sooo viel von der Kreuzwehrstrasse zu erzaehlen, ich habe meine Kindheit dort verbracht!
Auf dem linken kleinen Bild kann man im Hintergrund den Laden “Stoffreste Wagner” sehen. Und auf dem rechten kleinen Bild so, wie es idyllisch vor der HUK Konstruktion ausgesehen hat… Neben meinem Haus, also in der Raststrasse, stand ein kleiner Gemueseladen, spaeter wurde das mal ein Teehaus.
Um nochmal auf das Abrissbild zu kommen, diesen Event hat mein Vater damals gefilmt, es tat ihm bestimmt weh, denn immerhin haben wir da zirka 13 Jahre lang gewohnt.
Schoene Zeiten waren das.
Ciao a tutti e spero di sentirvi ancora. Grazia
Kommentar von Oigi
am: 29. März 2009, 00:23
@Grazia.Zinfollino
Ein Stoffresteladen ist also aus “meinem” Grete-Richter -Lebensmittelladen geworden. Ich glaube ja nicht, dass damals noch ein Schäferhund zum Einkaufen von Stoffresten von seinem Frauchen geschickt wurde. Aber auch an deinem Foto sehe ich, dass in deiner Kindheit die Straße noch ein Lebensraum für Kinder war. Gab es damals in der Kreuzwehrstraße noch eine Bäckerei?
Kommentar von Grazia.Zinfollino
am: 29. März 2009, 11:00
Ja klar!! Eine Baeckerei gab’ es und da holten wir uns immer was leckeres bei der Froni. Ganz leise sind wir Kinder oefter in diesen Garage-Uebergang in den Heuweg geschlichen. Es war ja eine Privatgarage und wir durften da eigentlich nicht durchgehen.
Nebenan war die Gastwirtschaft von den Escher’s. Und in dieser Strasse haben wir immer Federball gespielt oder haben uns versteckt oder sind Radgefahren, und der Heuweg war unser Rollschuh-Spielplatz!
Eine Frage an Oigi. Wie kommt es, dass du noch so viele Erinnerungen hast? Hast du in der Gegend gewohnt?
Kommentar von esspe
am: 29. März 2009, 17:29
@Grazia.Zinfollino
Gertrude Escher – Die Kneipe hieß doch doch früher “Zur Eisenbahn” und dann “Kreuzwehrstube”.
Kommentar von Oigi
am: 29. März 2009, 18:17
@ Grazia.Zinfollino
Schreibe mich kurz an unter der Mailadresse:
jkortner@gmx.de
Dann erfährst du in meiner Antwortmail mehr dazu.
Pingback von vesteblick.de » Vesteblick in der Neuen Presse – Blog & Magazin aus Coburg
am: 7. März 2010, 18:21
[...] an ihre Kindheit in Coburg erinnerte. Und ein Vesteblick-Beitrag hat hierzu den Ausschlag gegeben ( >>> zum Beitrag). Schließlich lebte ihre Familie 17 Jahre in der [...]
Kommentar von Friedrich
am: 8. März 2010, 08:54
Hallo @!
Der Beitrag von Herrn Rauer hat mich doch glatt umgehauen. Sind doch Maria und Grazia abgebildet, mit denen ich in meiner Kindheit öfters gespielt habe. Ich habe seinerzeit schräg gegenüber vom “Fruchtkorb” in der Hs.-Nr. 4 gewohnt.
Von dem zuerst gesuchten Haus gibt es bei uns noch ein Foto wie es im Hochwasser 1967 “versunken” ist.
Lustig fand ich auch die Beschreibung von Grazia, wie sie beim “Gradl” duch die Garage gelaufen ist. Das habe ich auch immer gemacht, um den Schulweg abzukürzen. Vroni arbeitet übrigens beim “Brückenadolf” in der Mohrenstraße.
Zu den Läden an der Kreuzung Kreuzwehr-/Raststraße. Da geb es seinerzeit noch den Lebensmittelladen “Hanft”, der später als Bäckerei kurzzeitig weitergeführt wurde. Weiter die Restestube “Wagner”, jetzt Steingasse, und dort wo Zinfollinos gewohnt haben, die Bäckerei Seifert (vor meiner Zeit).
@Grazia:
Stimmt es, wie mein Vater behauptet, dass ihr unseren Wohnzimmerschrank “geerbt” habt, als wir damals renoviert haben?
Kommentar von Grazia.Zinfollino
am: 11. März 2010, 18:17
Hallo Friedrich,
erst heute lese ich dein Kommentar.
Ich kann mich nicht mehr an dich erinnern, vielleicht
koenntest du mir an meine mail-adresse schreiben und
ich wuerde somit erfahren, wer du bist..
Meine adresse ist:
graziazinfollino@hotmail.com
Ciao ciao

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