Der neue Intendant
Bodo Busse kommt nach Coburg – als neuer Intendant. Einen leichten Start wird er nicht haben, nach den politischen Querelen rund um die Kür des neuen Theaterchefs. Und dann kommt noch die Generalsanierung des Theaters von 2011 an… „Ich freue mich auf Coburg und das Landestheater“, sagte der Neue dennoch gegenüber der NP (>>> hier mehr dazu). Was erwarten sich die Vesteblicker vom neuen Chef der Vestestadt-Bühne? Und wie kommt die bisherige Arbeit von Noch-Intendant Detlef Altenbeck an?
Veröffentlicht: 2. Juli 2009 von Falk in Stadtgeschehen.
Kommentare: 56
Kommentare
Kommentar von mattk
am: 2. Juli 2009, 08:04
Dass der Beitrag in “Polizeibericht” veröffentlicht ist, hat etwas zu bedeuten? Wenn Herr Busse so weiter macht, wie das Theater zur Zeit aufgestellt ist, dann wäre das ok. Spricht für Herrn Altenbeck: ich war in den letzten beiden Jahren regelmäßig im Theater (Großes Haus und in der Reithalle) und das war jedes Mal großartig.
@ mattk: Zu “Polizeibericht”: Sorry, war nur falscher Haken gesetzt!
Falk
Kommentar von rettetdiedemokratie
am: 2. Juli 2009, 08:45
Ist doch toll, so eine Findungskommission. Ist überwiegend mit Leuten besetzt, die selten oder nie ins Theater gehen und diese “Experten” haben die entscheidenden Stimmen. Merkwürdig: Alles CSU-nahe Personen: Abgesandter der Regierung von Oberfranken, Landtagsabgeordneter der CSU, auch bei der Dame vom Finanzamt gehe ich nicht von einer SPD- Mitgliedschaft aus. Und die entscheidende Stimme aus Coburg – ein CSU- Stadtrat. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Wie Altenbeck das Theater in seinem ersten Jahr entwickelt hat – völig egal. Das die drei sogenannten Experten alles Musikleute waren und, ganz überraschend, einen Musikmann (ohne jede Leitungserfahrung) vorgeschlagen haben – völlig egal. Ob dieser Neue 4 Sparten und 200 Leute managen kann -völlig egal. Das in anderen Häusern Operndramaturgen als Indentanten in der Regel kläglich scheiterrn – völlg egal! Wie sich die ganzen Mitarbeiter dazu geäußert haben – völlig egal. Hauptsache, man konnte dem OB endlich eine auswischen, was aus dem Landestheater wird – völlig egal! Übrigens: Unser Herr VD Vatke hat sich schon während der Theatertage mit Herrn Busse groß sehen lassen, warum wohl. Hat schon mal jemand die Rolle von Vatke hinterfragt, in dessen Zeit immerhin 7 Indendanten verschlissen wurden! Zum Schluß: An alle Coburger die es noch nicht gemerkt haben – Einer aus Neustadt hat letztlich Euren Coburger Indendanten bestimmt!!!!
Kommentar von djrene
am: 2. Juli 2009, 14:25
Ja, das ist auch ganz schlimm wenn ein Neustadter die entscheidende Stimme abgab (Hat er? Waren die anderen 3 Stimmen nicht entscheidend?) Noch schlimmer wäre es natürlich gewesen, hätte er Sachverstand gehabt und wäre kein Oberfranke. Um Gottes Willen. Oberbayer am besten noch. Und woher kommt die Überzeugung, daß es sich überwiegend um Personen handelt die selten oder nie ins Theater gehen?
Ich finde die Arbeit von Detlev Altenbeck ordentlich, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und daß sich das Ensemble für selbigen ausspricht ist logisch, schließlich geht es um ihre Arbeitsplätze. Und um alteingefahrene Gewohnheiten. Und genau deswegen finde ich einen Wechsel richtig. Zu einem Mann der nicht mit den Strukturen verwurzelt ist. Der neue Ideen und Sichtweisen einbringen kann, ohne auf Befindlichkeiten von “Alteingesessenen” Rücksicht nehmen zu müssen. Bei aller Qualität die das Landestheater zu bieten hat, es braucht neue Ideen, neue Konzepte und in meinen Augen vor allem eine neue Aussendarstellung. Man muß junge Menschen ans Theater heran führen – und bei aller Liebe, so wie das momentan läuft, funktioniert das nicht. Ob Herr Busse dafür der richtige Mann ist? Ich weiß es nicht. Die Veränderung ist jedenfalls wichtig. Warum nutzte man z.B. die sensationelle Inszenierung von Jesus Christ Superstar nicht um damit auf den Schlossplatz zu gehen, wie damals mit Rocky Horror? Man schaue sich das Programm heuer an und frage sich, was dann wohl das Highlight wäre. Warum wird die Theaterband so mangelhaft unterstützt? Sie ist ein Sympathieträger für jüngeres Publikum, wie es besser nicht sein könnte. 3 Mal im Zelt gespielt für lau. Das müssen die in ihrer Freizeit machen und erhalten dafür ein Essen und 3 Getränke. Ich wurde noch aus deren eigener Tasche für meine Dienste bezahlt. Lächerlich. Und jetzt frage man mich, warum ich einem Wechsel positiv gegenüber stehe. Weil es nötig ist.
Kommentar von rettetdiedemokratie
am: 2. Juli 2009, 14:46
lieber djrene, weil ich es weiß, dass ein Herr Hümmer aus Bayreuth nie, eine Frau Billman so gut wie nie, ebenso unser Herr Heike auch mehr als selten im LTC anzutreffen sind. Die letzte Bemerkung war eigentlich scherzhaft gemeint, aber Deine Reaktion zeigt mir….
Wer sagt denn, dass Busse neue Ideen und Konzepte hat, bisher hat er nur Opern mit inszeniert. Und wer hat denn bereits neue Ideen und Konzepte umgesetzt – Ballett, Seniorentheater, Schultheater etc. Wer hat Xavier Naidoo ins Theater gelassen und damit viele junge Menschen ins Theater gelockt – immer Altenbeck (für Naidoo wird er jetzt geteert und gefedert). Vielleicht sollte man genauer hinschauen, was in der letzten Spielzeit passiert ist! Die Mängel liegen doch viel mehr in der Verwaltung!!
Kommentar von H.Gr.
am: 2. Juli 2009, 14:59
Ich gebe djrene Recht. Ein Wechsel birgt Chancen und ich hoffe, dass der Neue Mann Kreatives auf die Beine bringt – für alle Zielgruppen.
Auf politischem Feld sollte er unabhängig sein.
Kommentar von rettetdiedemokratie
am: 2. Juli 2009, 17:05
Lieber H.Gr., hatten wir nicht erst vor 18 Monaten einen Wechsel? Oder glauben Sie ernsthaft, dass Altenbeck als Oberspielleiter unter Gackstetter seine Ideen und sonstiges Kreatives einbringen durfte. Nach Ihrer Aussage müsste der Club Oenning nach dem Aufstieg in die Wüste schicken, schließlich war er Assistent von v.Heesen und der Wechsel zu ihm war nach Ihrer Lesart gar kein Wechsel. Komisch, warum sind die dann so erfolgreich?
Kommentar von maniac
am: 2. Juli 2009, 18:18
eigentlich wollte ich zu diesem Thema hier keine Stellung beziehen, weil ich – zu meiner Schande -gestehen muss, dass mein letzter Theaterbesuch Jahrzehnte zurückliegt.
Es steht mir daher auch nicht zu, mich zur fachlichen Eignung des einen oder anderen Bewerbers zu äußern. Das Zustandekommen der Entscheidung für Herrn Busse ist aber beschämend!
Gab es keinen anderen “Nachrücker” im Ausschuss, als ausgerechntet unseren abgehalfterten Sypathieträger aus Neustadt???
Offensichtlich ist das eine Frage der Altersversorung, selbst wenn es sicher “nur” eine Aufwandsentschädigung für die Tätigkeit ist.
Kommentar von Spalter
am: 2. Juli 2009, 19:02
Geben wir trotz allem Herrn Busse einen Vertrauensvorschuss.
Die weit verbreitete Meinung, dass frischer Wind immer gut ist, kann ich aber nicht teilen. Es wird dauern, bis sich alles eingespielt hat. Aufgrund des Umbaus wird Herr Busse vor allem logistisch gefragt sein. Größere Änderungen im Ensemble sind zu befürchten, müssen aber natürlich nicht Verbesserungen bewirken.
Besonders hier wünsche ich mir viel Fingerspitzengefühl. Ich finde es schade, dass die Verweildauer vieler Akteure doch sehr kurz ist in der Relation zu anderen Theatern.
Die Kritik hier in Coburg, besonders der beiden Berufsleserbriefschreiber der NP und des CT bezüglich der Qualität des Theaters findet bei vielen Besuchern keine Zustimmung.
Ich habe dieses Jahr fast alle Vorstellungen im Großen Haus und in der Reithalle gesehen, zudem täglich ein Stück während der Theatertage. Auch lohnt sich mal ein Vergleich mit Bamberg, der Unistadt. Da kommen sicher auch selten richtig viele Besucher. Die Qualität ist auch nicht besser. Wir können hier in CO sicher mit vielen Theatern mithalten und brauchen uns wirklich nicht verstecken.
Es war ein gelungenes Theaterjahr! Dafür mein Dank an alle Ensemblemitglieder und auch die Verantwortlichen hinter den Kulissen.
Kommentar von H.Gr.
am: 2. Juli 2009, 19:08
@ rettetdiedemokratie: Ich weiß nicht, was Altenbeck früher als Oberspielleiter einbringen durfte und was nicht. Sicher ist aber, dass er Übergangskandidat nach der Ablösung von Gackstetter war. Jetzt hat er an der Bewerberrunde teilgenommen und ist nicht in die engere Wahl gekommen. Die Kriterien der Fachleute kann ich nicht beurteilen. Ich kann nur hoffen, dass ihre Wahl gut war. Gebt dem Mann unvoreingenommen eine Chance.
Den Seitenhieb auf “einen Neustadter”, der letztlich den Intendanten bestimmt hat, find ich nicht so toll. Der Mann hat einen Namen, Heike. Neustadter gibt es viele.
PS Von Fußball versteh ich nix.
Kommentar von Der Beobachter
am: 2. Juli 2009, 19:22
Fußball ist schließlich auch so eine Art Theater. Der Vergleich von rettetdiedemokratie passt genau. Schade dass nicht mir dieser geniale Einfall gekommen ist!
Das Verhalten von Herrn Heike kann ich auch nicht so richtig nachvollziehen. Kommt in die Runde neu rein, hat von den Vorstellungen nix mitbekommen und weiß dann aber ganz genau, für wen er abstimmen muß. Aber so ist das mit den Leuten aus dem Landtag, können alles entscheiden, ob sie vom speziellen Thema Ahnung haben oder keine. Nur so ist mancher Erguss der Landespolitik überhaupt zu erklären.
Die großen Intendanten-Flops der Vergangenheit waren alle von hochintelligenten Beratergremien unter rein fachlichen Gesichtspunkten ausgewählt worden. Wer sich mit dem Theater befaßt, weiß was dabei herausgekommen ist (Heindl-Lau, Gackstetter).
Die Staats-(CSU-)Vertreter im Ausschuss haben sich jedenfalls jetzt überflüssig gemacht. Eigenes Denken unter Abwägung auch der anderen Gesichtspunkte neben den künstlerischen Aspekten hat bei diesen Herren und einer Dame nicht stattgefunden, sie haben nur den großen Fachgöttern nachgebetet. Dafür brauche ich dann auch kein anderes Gremium mehr. Mein Vorschlag: Staats- und CSU-Vertreter ersetzen durch diejenigen Leute, die den neuen Intendanten empfohlen haben. Dann können sie ihm wenigstens zur Seite stehen. Denn wenn es nicht klappt, sind diese Herrschaften dann bestimmt die ersten im Ausschuss, die den neuen Mann wieder abschießen wollen.
Diskussion hin oder her, ich werde mein Abo behalten und weiterhin Freude am Theater haben, bin aber in Zukunft so frei, kritisch nachzufragen.
Herrn Busse wünsche ich trotzdem viel Erfolg. Er kann am wenigsten für diese typisch Coburger Politposse.
Kommentar von beaell
am: 2. Juli 2009, 19:40
Das ganze war doch unter dem Motto gestellt. “Schlagt Altenbeck und trefft Kastner”. Scheinbar hat die CSU die Wahlschlappe von Frau Lochner immer noch nicht überwunden, trotz des gegenteiligen Lesebriefes der Herren Hartan, Beyersdorf und Engel. Wie sonst ist folgendes Zitat von Herrn Maxara zu verstehen: “Es ist nicht vergessen, wie überschwenglich Altenbeck Kastner zur Wiederwahl gratulierte”. Das waren die eigentlichen Gründe der Findungskommission. Und Altenbeck vorwerfen, daß er nichts Neues gewagt hat, ist schon ziemlich dreist. Gerade hier hat von den konservativen Theaterbesuchen die meiste Kritik erfahren. Aber jetzt haben sie ja was sie wollen, freuen wir uns auf seichte Operetten und dümmliche Schauspiele.
Kommentar von H.Gr.
am: 2. Juli 2009, 20:02
Der Neue soll also für seichte Operetten und dümmliche Schauspiele stehen? Wie kommst du darauf?
Kommentar von rettetdiedemokratie
am: 2. Juli 2009, 20:12
wer glaubt denn noch, wasu die Coburger CSU sagt und schreibt. Denen geht es doch nur noch darum, sich für 2014 (nächste OB-Wahl) eine gute Position zu verschaffen. Also muss man beweisen, dass man was zu sagen hat. Da ist die Entwicklung der Stadt egal! Und Heike – der
Kommentar von rettetdiedemokratie
am: 2. Juli 2009, 20:13
lebt doch nach meinem Gefühl seinen Frust über die verlorene Position aus!
Kommentar von rettetdiedemokratie
am: 2. Juli 2009, 20:15
Zu Bodo Busse, ich glaube, viel Freude werden wir nicht haben, bei dem, was ich inzwischen so gehört habe!
Kommentar von wie_weit
am: 2. Juli 2009, 20:33
@H.Gr.: Na immerhin ist die CSU, die Herrn Busse in den Sattel geholfen hat, hier in Coburg bekannt für seichte Operetten und dümmliche Schauspiele (bislang aber nur außerhalb des Theaters).
Kommentar von H.Gr.
am: 2. Juli 2009, 22:33
@ wie_weit: Ja, für`s Stadttheater waren die Laienschar ganz gut. Braucht`s da überhaupt noch ein Landestheater? ;-)
@ rettetdiedemokratie: “…bei dem, was ich inzwischen so gehört habe!” Hm, was und von wem? Schon Gerüchte, bevor der Mann überhaupt da ist. Das find ich nicht so fair.
Kommentar von SO
am: 2. Juli 2009, 22:57
Wo und in welcher Form Politik auch immer versuchte, Kunst zu beeinflussen, gings mit letzt Genannter den Bach runter.
Als blutiger Laie und bekennender Banause empfehle ich, Herrn Busse schon jetzt, nach diesem unsäglichen Start, eine Chance mehr, als allen seinen Vorgängern einzuräumen.
Kommentar von H.Gr.
am: 2. Juli 2009, 23:33
@ SO: Untertreib nicht SO…
Kommentar von SO
am: 2. Juli 2009, 23:53
@H.Gr.
Ok., zwei Chancen.
Kommentar von Spalter
am: 3. Juli 2009, 06:20
Aufgrund des unsäglichen Theaters bei der Intendantenwahl tritt mit Elga Mangold leider nun die Grandmadame des LTC mit Ende der Spielzeit 09/10 ab.
Besonders die Berichterstattung im Tageblatt kritisiert sie mit ihrem heutigen Leserbrief dort. Auch die NP berichtet heute darüber.
Mit ihr verlieren wir leider einen Stützpfeiler des LTC. Ich wünsche ihr eine tolle letzte Spielzeit und alles Gute für die Zukunft.
Kommentar von rettetdiedemokratie
am: 3. Juli 2009, 08:23
@H.Gr. – leider keine Gerüchte, Infos sind belastbar! Übrigens – das was Frau Mangold gemacht hat, würden noch viel mehr Mitarbeiter des LTC machen, wenn sie nur eine Perspektive hätten. Aber Hauptsache Herr Vatke hat mit Hilfe seines pers. Freundes Heike sein Spiel durchgebracht!
Kommentar von Der Beobachter
am: 3. Juli 2009, 09:46
Merkt Ihr was? Intendanten kommen und gehen, der Verwaltungsdirektor bleibt. Wer ist eigentlich der starke Mann im Theater? In der Organisation des LTC gibt es eine ganze Menge Defizite in Bereichen, die meiner Meinung nach nicht der Intendant zu verantworten hat. Die Organisation des Kassenwesens müßte doch eigentlich ein Verwaltungschef machen. Kann man in Coburg eigentlich, wie an anderen Häusern heute gängig, Eintrittskarten über das Internet ordern? Da könnte und müßte man ansetzen. Hat Coburg verschlafen – aber wer? Immer mehr Fußballvereine trennen sich heute nicht nur vom Trainer sondern vom Manager. Würde dem LTC vielleicht auch gut tun, nicht nur den Intendanten auszuwechseln sondern auch den Verwaltungsdirektor. Wenn schon frischer Wind dann ganz frischer Wind!!!
Kommentar von Der Beobachter
am: 3. Juli 2009, 09:58
@spalter: So etwas mußte ja kommen, bei der Art des öffentlichen Umgangs mit dem Theater. Ich stimme rettetdiedemokratie zu, würden sicher mehr Mitglieder des Ensembles machen. Schade, dass diese tolle Truppe jetzt schleichend zerfällt. Da wird die letzte Spielzeit von Altenbeck zum Abgesang, hoffentlich wirkt das ganze Hickhack nicht demotivierend auf die Akteure. Detlef Altenbeck schätze ich so ein, dass er ganz Profi die Spielzeit ordentlich abwickelt. Schließlich will er sich wohl auch für einen neuen Job irgendwo anders empfehlen.
Letztlich ist es bei so einem Theater wie im richtigen Leben: Der König ist tot – es lebe der König.
Kommentar von Der Beobachter
am: 3. Juli 2009, 14:51
Eilmeldung @alle: soeben wird mir berichtet, daß HHH mit Herrn Busse durch die Innenstadt zieht und von diesem “eingeführt” wird. Ist das der Beginn einer wunderbaren neuen Männerfreundschaft?
Da muß ich meine Einstellung zum neuen Mann doch gleich revidieren. Er ist nicht Opfer einer Politisierung geworden sondern mischt politisch munter mit. (…)
(Anmerkung: Kommentar von Vesteblick aus rechtlichen Gründen gekürzt!)
Kommentar von rettetdiedemokratie
am: 3. Juli 2009, 14:59
Na dann wird doch langsam klar, warum das sogenannte Expertengremium mit lauter Opernleuten aus München besetzt wurde und warum die CSU- Leute so unterwegs waren. Unterirdisch. Jetzt wäre noch interessant, ob unser Neuer irgendeine Beziehung (nur künstlerisch gemeint!!) zum Gärtnerplatz- Intendanten hat.
Kommentar von rettetdiedemokratie
am: 3. Juli 2009, 15:00
Um keine falschen Schlüsse zu ziehen – die drei Mitglieder kamen nicht alle aus München, sondern wurden durch die Staatsregierung in München bestellt!
Kommentar von Der Beobachter
am: 3. Juli 2009, 15:33
Vesteblick hatte auch gefragt: “Und wie kommt die bisherige Arbeit von Noch-Intendant Detlef Altenbeck an?”
Dazu hat bisher kaum jemand geschrieben. Also will ich einmal die Reizfigur machen. Ich habe inzwischen als Abonnent viele Intendenten erlebt. Altenbeck habe ich verschieden wahrgenommen, nämlich als Regisseur, dabei sind teilweise gruselige Inszenierungen herausgekommen, als Intendant und Organisator war er wohltuend aktiv, innovativ und anerkannt (jedenfalls von mir).
Kommentar von djrene
am: 3. Juli 2009, 16:26
Ich habe heute mit einem Mitglied des Ensembles geredet, das natürlich lieber D. A. behalten hätte, sich aber positv über Hernn Busses sachliche, neutrale Art geäussert hat und positiv in die Zukunft blickt. Zitat auch von einer anderenPerson die sich mit ihm unterhalten hat (von Radio 1): Der ist in Ordnung.
Also, nicht immer gleich Verschwörungen wittern, wenn was von außerhalb der Residenz kommt.
Kommentar von rettetdiedemokratie
am: 3. Juli 2009, 16:46
@djrene – hier geht es nicht um Verschwörungen, hier geht es um die Art und Weise wie unser liebe CSU agiert. Und Busse wird doch nicht so blöd sein, sich gleich in den ersten Auftritten Sympathien zu verscherzen. Wollen wir doch mal abwarten, in 2 Jahren werden wir wieder diskutieren!
Kommentar von rettetdiedemokratie
am: 3. Juli 2009, 16:49
Übrigens – die sogenannte Expertenkommission
Henri Maier – in Leipzig an der Oper vorzeitig an die Luft gesetzt worden
Prof. Julia Lehner, 20 Jahre Öffentlichkeitsarbeit bei Sparkassen Roth-Schwabach und Nürnberg, ab 1996 CSU- Stadträtin und in dieser Zeit Kulturreferentin der Stadt Nürnberg geworden (Zufall?)
Dr. Ulrich Peters – in München tätig, mit 2 Überschneidungen in Bezug auf Busse im Lebenslauf, beide waren in Stuttgart und Dortmund tätig!
Kommentar von H.Gr.
am: 3. Juli 2009, 21:34
Der Busse ist Filderstädter und die sind knitz – (schaut euch mal seinen Gessichtsausdruck an…). Ich trau ihm aus diesem Grund auch viel zu, nur nicht, dass er sich dümmlich von der CSU vereinnahmen lässt. Und von der SPD und wie sie alle noch heißen hoffentlich auch nicht. ;-)
Kommentar von djrene
am: 4. Juli 2009, 01:29
Einer meiner erwähnten Kritikpunkte, die Unterstützung der Theaterband, wird sich nach seinen Worten zum positiven ändern. Ist jetzt nicht wirklich ein Bewertungskriterium für einen neuen Intendanten, aber ein schönes Zeichen gegenüber den Mitgliedern der Band. Daumen hoch dafür.
Kommentar von rettetdiedemokratie
am: 4. Juli 2009, 16:20
@H.GR. -ich wusste gar nicht, dass Filderstädter eine eigene Rasse mit einheitlichen Charaktereigenschaften sind, selbst Coburger sind nicht alle gleich, schaut Euch H.H.H an! Fakt ist, er ist unter äußerst umstrittenen Umständen dran gekommen, so geht es nicht und er ist auch durch eigene Fehler (Auftritt in der Stadt mit Hartan, anbiedern bei Vatke, während der aktuelle Intendant die Theatertage macht) beschädigt!
Kommentar von H.Gr.
am: 4. Juli 2009, 21:53
Eine eigene Rasse sicher nicht. Aber im Stuttgarter Raum liegt die Wiege des liberalen Denkens, was man von der Coburger Gegend bei allem Wohlwollen nicht behaupten kann.
Und um eins möchte ich bitten: Hartan nicht überzubewerten. Bloß weil Busse mit ihm gesehen wurde, ist der Neue nicht automatisch beschädigt. So groß ist die Kapazität von HaHaHa wirklich nicht.
Kommentar von tim
am: 4. Juli 2009, 22:26
Ein Thema wo ich nicht mit reden kann, aber so viel Kommentare gabs schon lange nicht mehr.
Beste Grüße bis zum nächsten Thema, kleiner Anstoss, jetzt wo der Kapitalismus an die Wand gefahren ist, hört man immer wieder, in der DDR war alles besser, ich streube mich dagegen, was denken die Vesteblicker ??
Kommentar von H.Gr.
am: 4. Juli 2009, 23:39
@ tim: Guter Vorschlag. Bis morgen überlege ich mir eine Antwort.
Kommentar von beaell
am: 5. Juli 2009, 15:30
So, so im Stuttgarter Raum ist die Wiege des liberalen Denkens. Dafür stehen so bekannte Personen, wie z.B. Filbinger, Kiesinger, Oettinger, Globke, Rommel etc. Also, nicht so übertreiben, auch in Coburg gibt es durchaus liberal denkende Personen (bitte nicht mit der FDP verwechseln). Die Idee von Tim ist gut, in der DDR war bestimmt nicht alles besser, aber auch nicht alles schlechter. Vielleicht sollte man mal solche Gruppierungen wie “Bürger bewegen Coburg” zum Kapitalismus befagen.
Kommentar von H.Gr.
am: 5. Juli 2009, 17:16
@ beaell: Na, na, nur in der Nachkriegsgeschichte gesucht?
Ich übertreibe nicht, sondern habe eine Tatsache genannt. Die lange liberale Tradition Württembergs seit Beginn des 19. Jhdts ist unbestritten!!
Und auf kommunalem Gebiet ist sie bis heute ungebrochen! Ein Vergleich mit Coburg verbietet sich aufgrund der unterschiedlichen geschichtlichen Entwicklung.
Kommentar von H.Gr.
am: 5. Juli 2009, 17:55
Das muss mal gesagt werden, nichts für ungut:
Wenn man bei der Erwähnung des Begriffs “Kapitalismus” durch Tim daran denkt, die Gruppierung “Bürger bewegen Coburg” dazu zu befragen, dann ist das genau die Un-Liberalität (um`s mal vornehm auszudrücken), die mich hier befremdet. Und die mich Württemberg vermissen lässt.
Kommentar von tim
am: 5. Juli 2009, 18:16
Schade ich dachte wir könnten ein eigenes Thema aus meiner Frage machen, ich möchte ja nicht die Diskussion über den alten, pardon neuen Intendanten stören.
@beall
Auch wenn ich von einem “Kapitalisten” weit entfernt bin, so habe ich dies nicht in Frage gestellt, ich glaube immer noch dass eine soziale Freie Marktwirtschaft immer noch die beste Form ist.
Dein Argument aber verblüfft mich etwas, nach dem Deine anderen Argumente immer ziemlich fundiert waren, schreibst Du nur es war nicht alles besser aber nicht alles schlechter, das finde ich sehr Oberflächlich.
Ich könnte Dir einige Gründe nennen die um einiges schlechter waren, kleiner Denk Anstoß, Menschenrechte z.B. ;-)
Kommentar von Tommi
am: 5. Juli 2009, 20:44
@tim:
ich fand in der DDR z.B. die Jugendweihe besser (oder passender) als diese religiöse “Schäfchenbeschaffung” wie Kommunion/Konfirmation bei uns.
Kommentar von H.Gr.
am: 5. Juli 2009, 21:55
@tim:
Ich habe eine (fast ;-)) schlaflose Nacht damit verbracht, hin und her Argumente abzuwägen. Aber jetzt egal, ich mach`s kurz. Was ich schlimm finde:
Der Kommunismus hat die Menschen in der Ex-DDR bis 1990 betrogen, ob sie`s sich zugeben wollen oder nicht. Und in Zukunft werden sie wieder die Angeschmierten sein, weil dort (viel mehr als im Ex-Westen) Regionen notgedrungen von Abwanderung und Verödung betroffen sind. Ich halte diesen Umstand u.a. für eine Spätfolge der DDR-Misswirtschaft. Auch durch Förderung ist da nicht mehr viel aufzuhalten, denn die Verteilungssummen werden insgesamt kleiner.
Kommentar von wie_weit
am: 6. Juli 2009, 00:08
@Tommi:
Wenn in der DDR zur Jugendweihe der örtliche Parteivorsitzende eingeladen war, wie groß war dann noch der Unterschied zur “religiösen Schäfchenbeschaffung”?
Und die Schäfchen können spätestens mit 18 dem Verein wieder den Rücken kehren. Kostet einen kurzen Besuch (in Bayern beim Standesamt) und ein paar Euro für den Verwaltungsakt. Habe ich dieses Jahr erst gemacht. Habe noch nen Abschiedsbrief von der Kirchengemeinde erhalten. Das wars.
Gabs überhaupt Austrittsformulare für die SED?
Konnte man so einfach aus der “DDR” austreten?
Ein Bekannter von mir ging noch Ende der 80er in den Knast, weil er seinen Wohnsitz frei wählen wollte (eben außerhalb der DDR).
Kommentar von wie_weit
am: 6. Juli 2009, 00:12
@H.Gr.:
Das schlimme ist ja nicht (nur), dass die Summen der Förderung kleiner werden.
Es ist ja auch fast keiner mehr da, der gefördert werden kann. Ich habe viele tolle Freunde und Kollegen aus den neuen Bundesländern, die jetzt im Westen wohnen. Sie finden im Osten keinen passenden Job. Wie soll sich denn die Wirtschaft dort aufrappeln ohne entsprechende Leute.
Kommentar von Hempel
am: 6. Juli 2009, 01:28
@Tommi: In der DDR wurde angestrebt, dass die ganze Klasse vollzählig zur Jugendweihe antrat. Wer nicht mitmachte, der musste mit Repressionen rechnen. Eine Studienkollegin von mir trat noch im Jahr vor der Wende nicht zur Jugendweihe an, sie wurde daraufhin in der Schule massiv bedrängt, man sagte ihr, sie dürfe nie studieren.
Wer sich nicht konfirmieren lässt, bekommt halt keine Geschenke und macht im schlimmsten Fall seine Oma unglücklich.
Also, ich kann an der vom Staat verordneten Jugendweihe der DDR beim besten Willen nichts Positives entdecken…
Kommentar von tim
am: 6. Juli 2009, 06:41
Also wenn es tatsächlich “nur die Jugendweihe” war, die besser erscheint, wäre es ja Okay.
Mich würde aber interessieren, welche Gründe es gibt, dass sich laut Umfrage, jeder 9 Bürger in den neuen Bundesländern die DDR zurück wünscht.
Liegt es an der schlechten Aufklärung der Jungen Menschen oder vieleicht an der Verhamlosung so mancher (harmlos ausgedrückt) “Missetaten” der Verantwortlichen ?
Kommentar von Oigi
am: 6. Juli 2009, 11:12
Wirklich schade, dass dieses von Tim vorgeschlagene absolut fundamentale Thema im Zusammenhang mit der Intendantenbesetzung des Landestheaters behandelt wird. Die Verharmlosung oder gar Verherrlichung der braunen verbrecherischen Diktatur ist ja eigentlich schon seit Ende des 2. Weltkriegs ein brennendes Problem. Nur zu gern möchten jetzt manche den kriminellen Charakter des kommunistischen Gewaltregimes herunterspielen. Die etwa 1000 an der DDR-Grenze umgebrachten eigenen Bürger, die 90 Kilometer langen Bestände an Bespitzelungsakten der sogenannten Staatssicherheit und die verzweifelten Fluchtversuche von Zigtausenden sprechen aber eine andere Sprache.
Kommentar von Tommi
am: 6. Juli 2009, 12:26
Also ich habe von Bekannten durchaus viel Positives zur Jugendweihe gehört.
Ich finde den Grundgedanken einer Jugendweihe gut. Über die Umsetzung in der DDR kann/muß man sicherlich diskutieren.
@wie_weit: klar kann man mit 18 wieder austreten, aber warum soll/muß man erstmal “rein”? Könnten ein paar mehr “hängenbleiben”, oder ;)
Kommentar von Oigi
am: 6. Juli 2009, 14:03
@Tommi
Die Jugendweihe wurde bereits in demokratischen Zeit der Weimarer Republik eingeführt, war darauf in der NS-Zeit verboten, konnte dann nach dem 2. Weltkrieg sowohl in der DDR als auch in der Bundesrepublik Deutschland von Eltern und Jugendlichen gewählt werden. Sie war also nicht auf die DDR beschränkt. In den alten Bundesländern wurde sie hauptsächlich von religiös freigeistigen Kreisen und in der Arbeiterbewegung als Ersatz für die Konfirmation praktiziert.
Kommentar von beaell
am: 6. Juli 2009, 16:25
Zugegeben, der Satz “vieles war nicht besser, einiges aber auch nicht schlechter” ist sicher oberflächlich, aber eine Diskussion darüber zu führen, wie “gut” oder wie “schlecht” die DDR – und zwar nicht nur in politischer Hinsicht – war, ist ein zu komplexes Thema, dem mit ein paar Worten sicher nicht gedient ist. Und wenn ich – aus lokaler Sicht – die Gruppierung “Bürger bewegen Coburg” mit Kaptalismus im Zusammenhang bringe, nun da sollte man sich vielleicht nochmal vor Augen halten, wer diese Gruppierung im damaligen Wahlkampf vertreten hat und welche Ziele verfolgt worden sind. Hier ein “Unliberalität” zu sehen verwundert mich schon. Oder sollte damit vielleicht “Unkritik” gemeint sein?
Kommentar von tim
am: 6. Juli 2009, 17:21
@beaell
setzen, sechs.
Leider wieder am Thema vorbei, ja ich habe Wahlkampf für BBC gemacht, allerdings ohne Kapital, meine “Waffe” war Präsenz und Durchhalte vermögen, wo ist also Dein Problem ?
Wir haben uns doch schon mal real getroffen, oder ?
Nimm mich und vor allem das von mir angesprochene Thema Ernst und versuche mich nicht immer in eine Schiene zu stecken, in die ich nicht gehöre, Danke ;-)
Kommentar von H.Gr.
am: 6. Juli 2009, 20:40
Nicht so originell: Den Neuen gleich als CSU-Schätzle abstempeln und die Wählervereinigung “Bürger bewegen Coburg” mit dem Kapitalismus in Verbindung bringen.
Zur DDR hat der Oigi oben das Richtige gesagt.
Wer klare Regelungen und Vorgaben braucht, für den war das Leben vielleicht sogar leichter und überschaubarer. Er wusste, dass er eine Arbeit hatte, wie lange er auf seine Wohnung und ein Auto zu warten hatte und sich verschulden war meines Wissens auch nicht drin.
Was sich mir selbst u.a. als Sinnbild für die DDR eingeprägt hat:
Honeckers Raum im Atombunker, mit dem sauber zusammengelegten Schlafanzug auf dem Bett und davor seine Schlappen auf dem Boden.
Oder am Sonntag die vielen Autowascher in Unterhemden in einer Plattensiedlung von Karl-Marx-Stadt.
Oder die Uniformierte auf einem Amt, die mich übel angeschnauzt hat, weil ich mich erst am Tag nach der Einreise angemeldet habe.
Kommentar von Hempel
am: 7. Juli 2009, 00:56
@Tommi: Konfirmation hat mit der Kirchenzugehörigkeit rein gar nichts zu tun. Entscheidend ist meines Wissens nach bei der evangelischen Kirche nur die Taufe, da es nur zwei Sakramente gibt. Auch wer nicht konfirmiert ist, aber getauft, bleibt also Kirchenmitglied.
Dass dir deine Bekannten Positives über die Jugendweihe erzählt haben, ist eigentlich klar, oder? Schließlich sind sie damals ja auch zur Jugendweihe. Solange man mit der Masse mitschwimmt und nicht irgendwie auffällt, lässt es sich in Diktaturen wahrscheinlich relativ bequem leben, wie es H.Gr. ja schon beschrieben hat.
Vielleicht solltest du mal jemanden zum Thema “Jugendweihe” befragen, der in jungen Jahren den Mut hatte, nicht mitzumachen und dessen spätere berufliche Karriere darunter gelitten hat.
Die Jugenweihe war/ist übrigens häufig der Freifahrtschein für den ersten Suff des Lebens. Da darf der Sprössling im Familienkreis dann das erste Mal zur Belustigung der Erwachsenen so richtig einen über den Durst trinken…
Kommentar von Tommi
am: 7. Juli 2009, 04:14
@hempel: die Konfirmation ist aber für viele das erste erlebbare religiöse Ereignis und so gesehen auch der praktische Versuch das Kind an die Glaubensgemeinschaft zu binden. An die Taufe dürften sich ja nur wenige erinnern;)
Das klingt so, als waren viele meiner Bekannten bzw. viele die schöne Erinnerungen an ihre Jugendweihe haben, regimetreue Mitläufer? Ich kann Dir versichern, dass war mit Sicherheit nicht so. Da solltest Du doch noch etwas differenzieren. Genauso könnte man ja auch behaupten, dass in tief religiösen Gegenden das Mitläufertum ebenfalls ausgeprägter wäre …
Natürlich ist es bitter und traurig, wenn solche eigentlich freie Entscheidungen später schlimme Folgen hatten. Aber das war ja nicht nur bei der Jugendweihe der Fall.
“Da darf der Sprössling im Familienkreis dann das erste Mal zur Belustigung der Erwachsenen so richtig einen über den Durst trinken…” wenn er das nicht schon längst mit seinen Kumpels erledigt hat;)
Nee, im Ernst: Bei Konfirmationen wird doch auch das eine oder andere Bierchen getrunken. Das liegt dann immer noch in der Verantwortung der Eltern, oder nicht?
Kommentar von Bergfest
am: 7. Juli 2009, 15:25
@tommi: Den Grundgedanken der Jugendweihe als feierlichen Eintritt ins Erwachsenenalter finde ich gut, allerdings wurde den “Geweihten” damals ein saftiges Gelöbnis auf unbedingte Treue zu System und Staat abverlangt und damit diese positive Tradition völlig unnötig politisch missbraucht. Und darauf durfte man dann schon mal einen heben und bei Rockmusik vom bunten und freien Amerika träumen.
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