Heiligkreuzbrücke wieder frei

Die Nachricht des Tages: Heute Freitagvormittag wird wurde >>> die Heiligkreuzbrücke wieder für den Verkehr freigegeben! Zwei Wochen früher als geplant. Vesteblick sagt: Danke!
Veröffentlicht: 27. November 2009 von Falk in Stadtgeschehen.
Kommentare: 29
Kommentare
Kommentar von coburg_07
am: 27. November 2009, 20:39
ich sage auch DANKE und möchte gleichzeitig noch an das Einschreiben zum Nichtraucherschutz erinnern –
auch WICHTIG und auch DANKE.
Kommentar von Oigi
am: 27. November 2009, 23:47
Selbst fast alle Raucher aus meiner Bekanntschaft haben sich diesem Volksbegehren angeschlossen. Sie sagen, dass sie seit dem Rauchverbot in Lokalen erheblich weniger rauchen. Außerdem fühlen sich die meisten von den Politikern verarscht, die zuerst auf das strenge Nichtraucherschutz-Gesetz stolz waren und es nach dem Wahlergebnis wieder abschaffen wollen.
Kommentar von wie_weit
am: 28. November 2009, 01:16
Ich finde es schön, dass sich mal jemand bei der Stadt bedankt, wenn was gut funktioniert. Ansonsten wird ja immer nur gemeckert, falls mal was nicht so optimal läuft.
Und ich finde es auch schön, dass an das Volksbegehren erinnert wird. Hätte die bayerische Staatsregierung selber ein sinnvolles Gesetz zum Nichtraucherschutz geschaffen UND es auch durchgesetzt, dann bräuchten wir es nicht. Aber so bin ich stolz darauf schon unterschrieben zu haben.
Kommentar von djrene
am: 28. November 2009, 12:39
Und ich als Nichtraucher sage, daß man endlich aufhören sollte alles vom Staat reglementieren zu lassen. Wenn irgendwo geraucht wird und das gefällt mir nicht, dann gehe ich da nicht rein und gut ist’s. Brauche ich da eine Obrigkeit, die den Menschen die sich da drin wohl fühlen, verbietet dies zu tun? Wir reden hier nicht von Speiselokalen. Da hätte man wohl auch eine breite Mehrheit hinter sich. Es geht um die Bierkneipe an der Ecke, um die Zigarette zum Feierabend, zum Fußball, zum Bier. Das ist die gleiche Diskussion die manche an der Diskothekentür veranstalten. Wenn’s mir wo nicht gefällt, oder ich nicht erwünscht bin, dann gehe ich da nicht rein. So einfach ist das.
Also ich hoffe inständig, daß dieses Bürgerbegeheren nicht die ausreichende Zahl an Stimmen bekommt. Momentan sieht es ja ganz gut dafür aus, daß es nicht klappt.
Kommentar von qwer
am: 28. November 2009, 13:09
Spricht da nicht eher der Kneipier als der Nichtraucher in Dir?
Kommentar von flo
am: 28. November 2009, 16:05
das ist echt schwachsinn. ob raucher oder nichtraucher, jeder gastwirt sollte selbst entscheiden dürfen ob in seinem laden geraucht werden soll oder nicht.
Kommentar von flo
am: 28. November 2009, 16:17
ups, eigentlich gings ja um die brücke. hurra, endlich fertig!
Kommentar von djrene
am: 28. November 2009, 18:51
Erstens war ich noch nie Kneipier (im Gegensatz zu Nichtraucher, das bin ich nämlich schon mein Leben lang) und zweitens vertrete ich diese Meinung, daß man nicht alles reglementieren muß was man mit vernünftigem Menschenverstand erledigen kann, schon immer.
Kommentar von maniac
am: 28. November 2009, 19:35
@djrene
Danke!
Du sprichst mir aus der Seele!
Diese verfluchte Reglementierung in diesem (unseren) Land kotzt mich an!
Ich war selbst jahrzehntelang (manchmal recht starker) Raucher und weiß wovon ich schreibe.
Irgendwann, vor 7 oder 8 Jahren habe ich beschlossen mein Geld anderweilig anzulegen, ….. und gut ist’s!
Warum muss ich jetzt jedem Raucher meinen Entschluss aufdrängen??
Ihr werdet wieder von der Gefährdung der Anderen anfangen (die alte Leier), aber das ist Quatsch!
1. ist eine Gefährdung bis heute definitiv nicht nachgewiessen und
2. wenn mich der Rauch stört, muss ich da ja auch nicht hin, ich gehe ja auch zu keinem Sinfoniekonzert, wenn ich militanter Metallfan bin! Oder??
Dieses blöde “Begehren” hat doch nur den Zweck MACHT (!) auszuüben.
Wer sich im Alltag nichts zu sagen traut, der kann sich im Schutz der vielen anderen mickrigen Typen (vermutlich/hoffentlich weniger als 10%) mal so richtig als “Bestimmer” fühlen.
Kommentar von wie_weit
am: 29. November 2009, 02:03
Eigentlich muss ich djrene recht geben.
Nur leider hat praktisch kein Kneipier sich um die Wünsche von Nichtraucher gekümmert – das sind immerhin zweidrittel der potentiellen Kundschaft. Wo gab es denn Nichtraucherräume oder ordentlich belüftete Plätze für Nichtraucher? Selbst in Tagescafes, etc. waren solche Plätze nicht vorhanden oder allenfalls die unangenehmsten im ganzen Lokal.
Es gab eine Vereinbarung zwischen Gesundheitsministerium und DeHoGa, deren erste Stufe soweit ich mich erinnere vorsah, dass ein Drittel der Mitglieder der Dehoga Nichtraucherplätze einrichten. Selbst diese Stufe wurde nie erreicht. Die Kneipiers sollten sich nicht wundern – sie waren gewarnt.
@maniac: Warum sollte das “blöde” Begehren keine Macht ausüben wollen? Unsere Verfassung sagt doch, dass die Macht vom Volke ausgeht.
Ich bin nicht Arzt oder Wissenschaftler. Aber wenn giftige Substanzen verbrennen, die auf der einen Seite der Zigarette Krebs und andere Krankheiten verursachen, warum sollte auf der anderen Seite der Zigarette gesunde Luft raus kommen? Natürlich macht die Dosis das Gift, aber gesund ist was anderes.
Kommentar von wie_weit
am: 29. November 2009, 02:06
Hups, ach ja. Es ging um die Brücke.
Ich bin ja schon mehrmals über die Brücke gefahren, bevor sie wieder für den Straßenverkehr geöffnet wurde.
Schließlich war sie für Fußgänger und Radfahrer auch während der Bauphase geöffnet. Auch wenn der Platz für Radfahrer schon sehr eng war.
Aber dafür möchte ich mich bei der Stadt auch herzlichst bedanken. Es war richtig schön durch die leeren Straßen mit dem Fahrrad zu fahren.
Kommentar von maniac
am: 29. November 2009, 17:09
@wie-weit,
du drehst dir das Grundgesetz auch so zurecht, wie es dir passt!
Die Macht “soll” VON DER MEHRHEIT(!) DES VOLKES ausgehen, nicht von einer Minderheit.
Wahrscheinlich ist deine nächste These, dass die gesamte Gesellschaft SO verkommen ist, weil überall auf der Welt seit Jahrtausenden so viel geraucht wird, oder?
Kommentar von Oigi
am: 30. November 2009, 00:11
Jedes Lokal ist in erster Linie ein Arbeitsplatz. Solche unglaublich schwachen “Argumente” gegen den Schutz vor Tabakrauch am Arbeitsplatz wie hier bei euch habe ich noch nie gehört! Da streiche ich die Segel!
Kommentar von wie_weit
am: 30. November 2009, 00:11
@maniac: Es wollen doch immer alle mehr direkte Demokratie und Beteiligung der Bürger. Schon jetzt hat ein großer Teil der Bevölkerung die Mühe auf sich genommen und ist für seine Überzeugung zum Rathaus marschiert um zu unterschreiben.
Sollten die 10% der Wahlbeteiligten unterschreiben, dann sehen wir wie es weiter geht. Ob der Landtag das entsprechende Gesetz erlässt, oder ob es zum Volksentscheid kommt. Dann dürfen alle noch mal abstimmen. Sowas kann natürlich auch nach hinten losgehen.
Kommentar von mattk
am: 30. November 2009, 08:23
1. zum Volksbegehren: Habe mich eingeschrieben. Aber in Wirklichkeit habe ich mich da nicht entschieden, ob in Lokalen und sonstwo zukünftig geraucht werden darf, sondern ich habe mich eingeschrieben, damit das Quorum erreicht wird. Erst dann wird nämlich abgestimmt, im Volksentscheid. wie_weit sieht’s richtig. Schön der Reihe nach ;-)!
2. Natürlich danke an die Stadt, dass das mit der Brücke so schnell ging. Aber vor allem danke an die Bauarbeiter, die den Job gemacht haben :-))) !
Kommentar von maniac
am: 30. November 2009, 09:34
mir ist das Prozedere wohl bekannt, habe mich auch selbst schon mehrfach in Listen verewigt, wenn ich das als sinnvoll erachtet habe (z.B.Senatsabschaffung).
Ich finde das Anliegen hier aber ansich für falsch.
Mit dem moralisch hochgehaltenen Zeigefinger über eine doch recht große Bevökerungsgruppe bestimmen zu wollen halte ich für bedenklich.
Was passiert, wenn wir die Raucher endlich aus den Kneipen rausgeworfen haben, wer ist dann das Zielobjekt?
Die Dickleibigen schädigen die Krankenkassen, die Behinderten belasten den Sozialetat, die Motorradfahrer sind eh’ alles Raser und verursachen nur Kosten und überhaupt sollte dringend etwas gegen das Alt-werden unternommen werden!
Ich wende mich gegen das Gutmeschen Getue – lasst doch Anderen auch ihren Raum!
Auch auf die Gefahr hin, mich erneut zu wiederholen:
LEBEN – und LEBEN lassen!
Kommentar von djrene
am: 30. November 2009, 11:37
Also wenn ein Lokal in erster Linie Arbeitsplatz ist, dann muß ich mich wundern. ICH war immer der Meinung das ist in erster Linie ein Ort um Freizeit zu verbringen (wie gesagt, wir reden von der Kniepe, nicht vom Speiselokal). Und man hat sicher genug Kneipen in denen nur der Inhaber arbeitet. Dem schreibt man also vor wie er seinen eigenen Arbeitsplatz zu gestalten hat. Bravo.
Und ich bin jetzt mal ganz dreist und sage, man solle sich seinen Beruf eben mit Bedacht wählen. Ich weiß, daß das in der heutigen Zeit vielleicht zynisch anmutet, aber es gibt eben in jeder Berufsgruppe ein gewisses Arbeitsrisiko und in der Gastronomie ist es halt das. Der Dachdecker kann runterfallen, der Soldat erschossen werden, der Polizist auch, der Schreiner kann in die Kreissäge langen usw. Und nun? Alles verbieten? Ich wäre vielleicht gerne Dachdecker, bin aber nicht schwindelfrei. So what? In möchte Bedienung werden, möchte aber einen rauchfreien Arbeitsplatz? Hurra, ich klage mal.
Also mal ehrlich, nicht mal 1 % derer die abstimmen, geht es um die Bediensteten. Dieses Argument hat die EU mal angeführt, bei diesem Volksbegehren geht’s nicht darum und wenn dann nur vorgeschoben.
Ich warte auf ein Bürgerbegehren “Alkoholverbot in Kneipen”, denn die ganzen Besoffenen haben bestimmt schon jemand aufgeregt und gefährlich ist es auch. Viel gefährlicher eigentlich als Nikotin, denn hier werden ja auch Leute verletzt bei Schlägereien, die nichtmal in der Kneipe waren.
Kommentar von wie_weit
am: 30. November 2009, 23:30
@maniac: jetzt fällt es mir erst auf!
WAS ERLAUBST DU DIR EIGENTLICH HIER VON DER “MEHRHEIT” UND SO HERUMZUBRÜLLEN?
NOCH SIND DIE NICHTRAUCHER IN DEUTSCHLAND IN DER MEHRHEIT!!!!!
Und: Nein, ich halte die Gesellschaft nicht mal für verkommen. Ich halte Rauch nur für ungesund und Raucher für Stinker (nicht im übertragenen Sinne, sondern im wörtlichen).
Kommentar von wie_weit
am: 30. November 2009, 23:46
@djrene: viele meiner Bekannten haben nicht für das Volksbegehren gestimmt, obwohl sie Nichtraucher sind. Und das aus den unterschiedlichsten Beweggründen. Richtige und fast richtige.
Das Argument, dass es bei anderen Berufen oder Unternehmen keine gesetzlichen Einschränkungen gibt ist jedoch einfach nur falsch. Ich glaube dass es praktisch keinen Arbeitsplatz gibt wo nicht hinein regiert wird: Die Metzgerei muss einen Antirutschfußboden haben, der Metzger darf keine ansteckende Krankheiten haben. Der Dachdecker muss Schuhe mit nageldurchtretsicheren Sohlen tragen. Die Kreissäge in der Schreinerei muss ab einer gewissen Größe bestimmte Sicherheitseinrichtungen haben. Und nicht zuletzt darf ein Wirt weder Kindern Alkohol geben, noch einem erkennbar Betrunkenen weiter Alkohol verkaufen oder mit seinem Autoschlüssel zum Auto wanken lassen. Auch wenn er das möchte.
Das mag man übertrieben finden, aber im Großen und Ganzen fahren wir ganz gut dabei, finde ich.
Kommentar von maniac
am: 1. Dezember 2009, 08:49
@wie-weit,
??????? …. kann dir nicht folgen.
Könnte es sein, dass du da was gelesen hast, was da nicht steht?
Weiß auch nicht, wo du wohnst, dass du mich hast “brüllen” hören ;-o
Kommentar von H.Gr.
am: 1. Dezember 2009, 10:25
@ maniac
LEBEN – und LEBEN lassen! Ich stimme zu, denn das bedeutet Rücksicht auf Nichtraucher, die ich so rauchfrei wie möglich leben lassen sollte. Rauchen ist ja nicht die Regel, sondern die Ausnahme.
Mit einer Alkoholfahne schade ich niemandem, der neben mir steht, mit der Rauchfahne aber schon.
Kommentar von djrene
am: 1. Dezember 2009, 10:32
Und da sind wir wieder bei der Frage die ich ziemlich am Anfang stellte: Warum muß man krampfahft irgendwo rein, wo es einem so wie es ist nicht gefällt? Wenn Du Wert auf eine rauchfreie Umgebung legst, kannst Du doch in eine Kneipe gehen in der Rauchen nicht erlaubt ist. Denn auch die wird es weiterhin geben. Aber nein, man muß den Gesetzesweg beschreiben um sich alles zugänglich zu machen. Mir leuchtet das halt nicht ein, denn wie genau Du sagtest: Leben und leben lassen.
Kommentar von maniac
am: 1. Dezember 2009, 10:54
H.G
gebe dir völlig recht, auch wenn es mehr als zweifelhaft ist, dass dich der Rauch schädigt, auf alle Fälle fühlst du dich belästigt. Das ist dein gutes Recht!
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen ich setzte mich hier nicht fur die Rechte der Raucher ein – dazu bin ich selbst schon viel zu lange von dem Laster weg – ich finde es einfach wahnsinnig hierfür ein Gesetz erlassen zu müssen.
Nebenbei bemerkt, wer trägt eigentlich die Kosten der ganzen Aktion? Mit welchem Hintergrund? Wer hat da geschäftliche Interessen?
Glaubst du im Ernst, dass sich da viele Leute UNEIGENNÜTZIG stark machen? Für das Wohl der Mitmenschen ereifern, sich und Ihren Kindern eine bessere Zukunft bereiten wollen???? ICH NICHT!
Kommentar von qwer
am: 1. Dezember 2009, 13:16
@maniac: Bevor Du hier Verschwörungstheorien in die Welt setzt, informiere Dich doch mal, wer das Volksbegeheren initiiert – und ja, dieses Volksbegehren ist ein Musterbeispiel dass es heute noch massenhaft Menschen gibt, die sich für eine gute Sache uneigennützig stark machen, indem sie beispielsweise Flyer verteilen oder als Rathauslotse die Menschen zu den Unterschriftstellen bringen.
Kommentar von tim
am: 1. Dezember 2009, 14:38
@H.Gr.
Eine Alkoholfahne kann auch schädlich sein, nämlich dann wenn der Besitzer der Alkoholfahne hinter einem Steuer sitzt.
Warum steht dass also nicht auf einer Bierflasche ????
Oder dass übermässiger konsum von Alkohol abhängig macht ?
Und fettes Essen ist auch schädlich, also warten wir einfach ab, bis es auch hierfür ein Gesetz gibt.
Kommentar von H.Gr.
am: 1. Dezember 2009, 15:07
@tim:
Na ja, der Vergleich hinkt etwas.
Die ödp und ihre Unterstützer wollen meiner Meinung nach als Nebeneffekt die populistischen Stimmungsschwankungen von Seehofer und Co. in Bezug auf das Gesetz anprangern.
Und im ehemals berüchtigten Irland und in Italien scheinen die strengen Rauchverbote befolgt zu werden, habe ich jedenfalls gelesen.
Kommentar von djrene
am: 1. Dezember 2009, 16:56
Es würde auch hierzulande wenig Probleme geben nach der Umstellungsphase. Aber darum geht’s doch nicht. Es geht darum ob sowas reglementiert werden muß, oder ob man das sich selbst überlässt. Komischerweise war das vor 20 Jahren überhaupt kein Problem, obwohl da noch mehr geraucht wurde als jetzt und es gar keine Nichtraucherkneipen gab. Jetzt wo das Ganze sich schon lange entschärft hat, wäre es plötzlich ein Problem das vom Gesetz geregelt werden muß. Unverständlich.
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