Der iPhone-Biathlon
Manchmal kommt man während des winterlichen Laufvergügens auf den Höhen unserer schönen Stadt auf absonderliche Gedanken! Wie wäre es, so fragte ich mich, wenn man allseits beliebte (Winter-)Sportarten in einen moderneren Kontext überführen würde. Beispiel Baithlon: Da fahren Athleten noch immer durch die Gegend, um mit Waffengewalt einen Sieg zu erzwingen. Anachronistisch. Das rührt schließlich noch aus Tagen, an denen man(n) in den Wald rutschte, um mit toten Tieren an den heimischen Herd zurückzukehren. Tote Tiere kann man aber heute, auch schon fachgerecht zubereitet, im Supermarkt kaufen. Was ist daran noch sportlich?
Meine Überlegung also: Die Waffe des Jahrzehnts nach den Nuller Jahren ist das Handy. Darum habe ich heute den iPhone-Biathlon erfunden – und der geht eigentlich ganz einfach: Laufen in winterlicher Umgebung (Ski nicht zwingend erforderlich) und Bilder mit dem Smartphone schießen. Im ersten Teil geht es – wie früher auch – um Schnelligkeit. Beim zweiten um ein überzeugendes Sujet, also um gute oder überraschende Aufnahmen – und um die möglichst rasche Übertragung zu Facebook oder Twitter. Kampfrichter entscheiden hier über die Punktzahl.
Liebe Vesteblicker: Welche Sportarten gilt es noch zu reformieren? Handball (in Coburg) vielleicht????
Veröffentlicht: 7. März 2010 von Falk in Stadtgeschehen.
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