Vesteblick - Coburg bloggt

Main menu:

Suche

Rubriken

Archiv

Kehraus in Coburg

KehrausDas 19. Sambafestival, es ist vorüber. Heiß war es, sehr heiß sogar – und die Stadte fieberte zu Trommelklängen. Vesteblick blieb diesmal nur Zaungast – wie haben es die anderen Vesteblicker empfunden, sofern sie nicht das Weite gesucht haben?  Oder überragt bereits die Vorfreude auf das Schlossplatzfest alle Erinnerungen?

Kommentare

Kommentar von Meiky (der Podcaster)
am: 11. Juli 2010, 18:34

ehrlich, schönes Wetter is super – aber viel zu heiß uhhhh…..und ich meine nicht nur die Mädels…

Kommentar von ichauch
am: 11. Juli 2010, 18:46

Endlich hat das stundenlange Rumgetrommel ein Ende. Nicht nur bei dem Wetter sehr nervend, aber man konnte die Fenster nicht schließen, weil man sonst erstickt.
Nun freue ich mich aufs Schloßplatzfest, das wird wieder laut und anwohnerunfreundlich werden.
Aber solange es Kohle in diverse Kassen bringt, wird die Stadt keinen Finger für die Anwohner krümmen.

Kommentar von ZurueckNachGrub
am: 11. Juli 2010, 19:17

Nun ja, dass es einige Veranstaltungen gibt, bei denen es auch mal etwas lauter wird, weiß man normalerweise, bevor man ins Zentrum einer Stadt (nicht nur auf Coburg bezogen) zieht…

Kommentar von ichauch
am: 11. Juli 2010, 20:02

Leider kann man sich seinen Wohnort nicht so aussuchen, wie man gerne möchte.
Und ob Neu-Coburger so was wissen, bzw. die Lautstärke vorher einschätzen können? Na, ich wusste es nicht.

Kommentar von ZurueckNachGrub
am: 11. Juli 2010, 20:19

Ich sage ja: Es ist nicht nur auf Coburg bezogen. In jedem Zentrum gibt es laute Veranstaltungen.
Und darüber sollte man sich halt im Klaren sein, bevor man in einen bestimmten Stadtteil zieht. ;-)

Kommentar von lustig
am: 11. Juli 2010, 22:39

Ich bin froh, dass das Samba-Fest vorüber ist. Nichts gegen Samba, früher war ich selbst gerne dabei, doch die Ausmaße, die dieses Festival angenommen hat, sollten für Jedermann ein guter Grund sein, es zu boykottieren. Leider hat auch hier der Kommerz grauenvoll zugeschlagen und ein einst beschauliches Fest für den Otto-Normal-Bürger zerstört.

Hinsichtlich der heute immer wieder großgeschriebenen Alkoholprävention und im Sinne des Naturschutzes ist dieses Festival ein Negativbeispiel per se. Hier genügt ein kurzer Spaziergang durchs Grüne außerhalb des offiziellen Geländes. Es ist immer wieder ein bestürzender Anblick, saufende Kinder zwischen Müllbergen zu sehen.

Bei all der guten Stimmung, die dieses Festival unter seinen Anhängern verbreitet, sollte jeder hin und wieder über die Schattenseiten einer solchen Massenveranstaltung nachdenken.

Mit dem Lärm hingegen kann ich als Innenstadtbewohner und jemanden, den das Trommeln inzwischen selbst mächtig auf den Geist geht, leben. Es ist wichtig, dass eine Kleinstadt etwas bietet, dass es hierbei an einigen Tagen mal lauter werden kann, sollte jedem klar sein, der in das Zentrum einer Stadt zieht.

Kommentar von j.hermann
am: 12. Juli 2010, 11:04

Es war eindeutig zu heiß! Erst gegen 10 Uhr wurde es angenehm und auch nur dann, wenn man nicht von Menschenmassen umzingelt ist. Trotz allem war es dieses Jahr meiner Meinung nach wieder ein Hit. Freitag wurde gefeiert was das Zeug hält und Samstag habe ich dann Chauffeur gespielt. Dennoch war ich da 2-3 Stunden in der Stadt um Freunde, die mittlerweile nicht mehr in co wohnen, zu treffen.

Und Leute, es mag laut gewesen sein na und? So wirklich oft ist es in co nicht laut also meckert nicht rum :)

Kommentar von a_man_called_e
am: 12. Juli 2010, 16:29

Was Größe und Kommerz angehen…ich denke, das stellt sich ziemlich
automatisch ein, sobald eine Veranstaltung Erfolg hat. Wacken ist
nun auch nicht mehr das Fest, wo 100 Leute auf einem Acker
headbangen und die zig Neuaufgüsse von Woodstock dienen
wohl auch eher “Money Money Money”-making als Love & Peace.

Ansonsten bin ich persönlich heilfroh, dass es “rum” ist.

Mir haben die zwei Stunden am Freitag, bevor ich mich aus dem
Staub gemacht habe, voll und ganz gelangt. Ich konnte
die Vibrationen in meinen Wänden spüren und nach ca.
30 Minuten Freestyle Menopausen Drumming fühlt man
sich wie in Guantanamo nach der “Sesamstraßen”-Folter.

Kommentar von samba_ist_kein_volkstanz_aus_franken
am: 12. Juli 2010, 20:03

ich wohn mitten in der Stadt und bin am Wochenende geflüchtet und erst Sonntag spätnachmittags zurückgekommen.
Paar Stunden den Mist ertragen geht ja noch, das meiste war eh vorbei. Denkste.

Dann fing der Abend an und die Nacht kam. Aus 7h selbstverordneter Bettruhe wurden evtl 3-4h Schlaf.
Was war passiert?
1. Ab 21Uhr hat in der Steingasse wieder eine gruppe angefangen zu trommeln, laut und eintönig… Gedanklich hab ich schon die Nummer der Polizei gewählt sollte nicht 22Uhr schluss sein, wars dann zum Glück auch. Offenbar hat der Wirt das Gelärme selber untersagt, den lautstarken buh-rufen zu urteilen.
2. Coburg ist offenbar Klein-Madrid, anders kann ich mir nächtliches (bis 3uhr) “eviva espania” gegröhle nicht erklären, die holländer waren ja relativ schnell ruhig. Schade nur, dass die Intelligenz der Singenden für mehr als “eviva espania nanananana” nicht gereicht hat. Zwischenzeitliches trommeln konnte ich dagegen fast schon ausblenden. Wo war eigentlich die Polizei fragte ich mich mehrfach, im Steinweg vermutlich nicht…
3. Wieso muss jemand nachts ab 2Uhr anfangen die Bauzaun-Absperrungen (die schon abgebaut an einer Hauswand leh) auf einen LKW zu schleudern. Wenn Stahl auf Stahl trifft ergibt das in einer ruhigen Nacht markerschütternden Lärm, ich war selten so schnell auf 180 (und wach).

Zu Punkt 3 werd ich mich auch noch bei der Stadt beschweren, so eine eklatante Missachtung der Nachtruhe kann nicht angehen, vermutlich sogar mit Duldung der Stadt. Die Organisatoren hätten lieber sauber machen sollen, in der Stadt sah es heute früh aus wie in einer Favela, aber evtl gehört das zum Konzept des Festivals mittlerweile ja dazu, Realismus usw usf.

so, genug ausgekotzt.
never ever samba-festival, bis zum nächsten bin ich umgezogen.

Kommentar von Schwabe
am: 14. Juli 2010, 10:05

Zu Punkt 3 folgendes (die Stadt ist der richtige Ansprechpartner): Leider müssen derartige “Materialien” bis zum Montag morgen weg sein. Zudem mußt Du unterscheiden ob es sich um Bauzäune oder die Mannheimer Gitter handelt. Zweitere kommen nämlich entweder von BGS oder Polizei und werden oft schon am nächsten Tag wieder irgendwo gebraucht. Ich habe selbst 10 Jahre lang direkt am Markt gewohnt und war 4 Jahre in der Samba Orga und kenne das Problem. Leider lässt sich das von seiten des Veranstalters und des Zulieferers nicht anders regeln. Durch die Trailer Stages ist ja wenigstens dieser Abbau schneller erledigt als früher.

Kommentar von engelchen
am: 17. Juli 2010, 20:51

Schlossplatzfest:
@ Falk, genial der Wunsch nach einer neuen Ballsporthalle!
Und dafür einen ganzen Euro gespendet? ;-))

Kommentar von djrene
am: 19. Juli 2010, 21:22

War grad beim Nabada am Schwörmontag in Ulm. Ist wie Samba und Schlossplatzfest zusammen. Mehr Betrieb wie an Samba und Fressbuden ohne Ende.

Hab bestimmt bei 10 Bands kurz reingeschaut. Da hätte man jede einzelne nehmen können, waren alle besser als das was die letzten paar Jahre auf dem Schloßplatzfest war.

Ach ja, falls es net klar war, “Schwabe” bin auch ich, hab nur auf dem Laptop vergessen mein Paßwort zu speichern und hab nen neuen Acount erstellt.

Kommentar schreiben