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Manga-Mädchen unterwegs

Manga.jpg

So etwas passiert, wenn man Samstagmorgen am Bahnhofsplatz unterwegs ist: Wesen aus einer (scheinbar) fernen Galaxie bevölkern den HUK-Brunnen. Auf Nachfrage sind Tina, Eva, Friederike und Claudia allerdings aus Eisfeld, Schleusingen und Kloster Veßra und auf dem Weg zum Comic-Salon nach Erlangen (noch bis Sonntag geöffnet). Natürlich ein  Muss für die Fans japanischer Manga-Comics. Und so erklärt sich auch die außergewöhnliche Garderobe. Vesteblick wünscht viel Spaß in Erlangen!

Kommentare

Kommentar von Near
am: 24. Mai 2008, 22:05

Okay,
also erstens mal weil versprochen, zum Zweiten aus Eigeninteresse bin ich nun hier und versuche, mal kurz und knapp zu schildern, was da bei uns los war.

Zuerst: Ich bin Eva…das Weiße mit dem Panda XD
Der Tag in Erlangen unter so vielen Gleichgesinnten war wieder einmal – wie vor zwei Jahren auch schon – einfach schön und es hat sich gelohnt!
Es war …recht eng…und ziemlich warm *die Perücken sind wahre Killer in der Sonne…aber was tut man nicht alles…*

Ich für meinen teil genieße auch die schiefen Blicke mancher Fußgänger und Autofahrer, wnen man so zum Beispiel durch Coburg läuft… ist immer wieder wunderbar, wenn man die Ausdrücke in den Gesichtern lesen kann und sie fragen sich alle, was sie wohl davon halten sollen, dass ein paar ‘Verrückte’ die Stadtbrunnen unsicher machen. Einfach unkäuflich XD

Wir hatten alles in allem sehr viel Spaß und werden uns lange daran erinnern, was wir immer miteinander erlebt haben!

Danke an dieser Stelle für das Festhalten eines solchen Tages hier!

^.^

Viele liebe Grüße,
Near

Kommentar von tim
am: 24. Mai 2008, 23:14

@Near

Find den Beitrag ganz Nett, zeigt es doch dass es auch noch andere Themen und Hobbys in der Welt (Deutschland) gibt.
Aber denk Dir nichts, die schiefen Blicke in Coburg sind nicht Neu, die gibts öfters mal :-) :-)

Kommentar von ZurueckNachGrub
am: 25. Mai 2008, 01:08

Vor allem, wenn Christine Lochner während des Wahlkampfes demonstrativ den Wochenmarkt und Spiele des HSC, wo sie vorher noch nie gesichtet wurde (!), aufsucht! Aber das sind nicht nur schiefe, sondern verachtende Blicke!

Kommentar von Ostfriese
am: 25. Mai 2008, 01:21

Also lassen wir doch endlich mal Frau L. aus G. da raus.
Ich würde auch sagen, das die Mädels sich von den “komischen” Blicken der coburger nicht irritieren lassen sollten. Die coburger sind in vielen Punkten eher konservativ und da wird alles, was nicht ihrer Norm entspricht erst einmal argwönisch begutachtet. Ich spreche da aus Erfahrung ;-)

Kommentar von Sven
am: 25. Mai 2008, 02:24

Trifft, wenn man näher hin schaut aber auch auf viele andere “Städte” und ihre Bewohner zu… wenn wir mal ehrlich sind. Wir schämen uns halt für unsre Außenwirkung. Was man aber auch im Positiven sehen könnte.

Jedenfalls interessieren mich solche Themen hier viel mehr als irgendwelche zu Genüge ausgekauten Politikthemen. Vielen Dank Vesteblick für diese Einblicke :-)

Kommentar von SO
am: 25. Mai 2008, 13:13

Warum ziehen wir uns anders an, als andere? Weil wir als Individuum “erkannt” werden wollen.
Einige wenige bevorzugen allerdings auch ein besonderes Outfit, um mit dem Satz “Was guckstn so blöd?” mehr oder weniger geschickt von ihren eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken.

Kommentar von H.Gr.
am: 25. Mai 2008, 16:47

Viele Jüngere kleiden sich lieber gruppenkonform. Wenn man die Schüler beobachtet, die runter zum Markt kommen, dann sind sie kleidungsmäßig mehr oder weniger “oi Soß”. Nur wenige haben den Mut zum Individuellen.

Kommentar von Ostfriese
am: 25. Mai 2008, 18:25

Aber wenn man dann z.B. eine Schuluniform einführen will, sind komischerweise wieder alle dagegen :D

Kommentar von SO
am: 25. Mai 2008, 18:41

@H.Gr.
Ich schätze mal, die Wenigen, die den Mut zum Individuellen haben, machen mit ihrem Outfit auch wieder die Zugehörigkeit zu einer, wenn auch deutlich kleineren Gruppierung, deutlich.
Kids, die sich ganz anders kleiden, sind Außenseiter.

@Ostfriese
Da bin ich mir gar nicht SO sicher.
Ich vermute mal, es hängt mehr davon ab, wer Kindern und(!) Eltern diese Geschichte wie “verkauft”.

Kommentar von Near
am: 26. Mai 2008, 17:26

das ist interessant, ich finde übrigens, dass sich uniformität und individualismus nicht immer ausschließen. Also ich kann nur von mir persönlich reden, aber ich schätze es wirklich sehr, als “Individuum erkannt” zu werden, weil es mir sehr wichtig ist, andererseits aber finde ich uniformen oder einfache anzüge sehr schön und trage sie auch gerne. wobei ich bemerkt habe, dass es auch hier schon wieder auffällig ist, wenn man zum beispiel an unserer schule mit anzug erscheint, ohne dass es einen triftigen grund gibt. ich finde es seltsam, dass man imemr einen grund haben muss, um sich irgendwie ‘auffallend’ oder ‘anders’ zu kleiden etc. zumindest wird man ja nicht selten nach einem grund dafür gefragt, dann denk ich mir meist: ist das nicht eigentlich egal? ….

Kommentar von SO
am: 26. Mai 2008, 20:09

@Near
Ich bin überzeugt, dass Kleidung in allen Gesellschaften immer auch eine Kommunikatorische Funktion hat. Selbst als die Chinesen zu Maos Zeiten unterschiedslos im blauen Drillich unterwegs waren, war das eine klare Botschaft nach innen und an den Rest der Welt.
Und auch im Einzelfall, wenn ich mich früh (vielleicht noch im Halbschlaf) für mein Outfit des Tages entscheide, wähle ich ziemlich sicher (unbewußt?) die Klamotten, die meiner augenblicklichen Stimmung entsprechen und mache letzt genannte auf diese Weise für alle sichtbar.

Kommentar von Daniel
am: 27. Mai 2008, 12:43

So was find ich klasse :-)

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