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Ein Stück Coburg in neuem Glanz

Jugendstil.jpg

Dieses wundervolle Jugenstil-Stadthaus an der Ecke Rosenauer Straße/Allee hat es Vesteblick schon seit Jahren angetan. Lange Zeit umwehte das Gebäude der Charme des Morbiden, weil es alt geworden war – und manchmal schien es so, als wäre das Haus ein wenig traurig, dass die Welt seine wahre Pracht nicht mehr sehen konnte.

Und jetzt, ein paar Wochen nachdem die Bauarbeiten an dem Gebäude begonnen haben, erstrahlt die Fassade bereits in neuem Glanz. Ein schönes Stück Coburg kann wieder entdeckt werden. Ganz nebenbei: Die riesige Dachterrasse ist ein Traum!

Wer weiß mehr über dieses Haus?

Kommentare

Kommentar von wie_weit
am: 4. Juli 2008, 00:09

Ich finde, dass es in Coburg viele schöne Häuser gibt. Von denen leider einige ziemlich traurig aussehen.
Ich habe allerdings auch noch nie eine Stadt gesehen, wo soviele Dachtürmchen, Erker, Balkönchen, etc. an die Häuser dran geklebt wurden wie in Coburg.
Das sieht zwar ganz nett aus. Ich bin für sowas aber zu praktisch veranlagt. Das sind zusätzliche Quellen für Bauschäden und zusätzlich Kosten bei Renovierungen. Mir käme sowas nicht ans Haus – anschauen tu ich’s mir aber gern. :-)

Kommentar von Tommi
am: 4. Juli 2008, 00:58

Kein Wunder, dass das Haus bei der Vergangenheit etwas traurig aussah…
war glaub’ ich die Parteizentrale der hiesigen NSDAP untergebracht.
Mir hat mal einer erzählt, dass sogar noch Einschußlöcher an der Fassade zu sehen wären. Sah teilweise wirklich so aus…
Weiß einer von Euch Vesteblickern mehr drüber?

Kommentar von Metaxa
am: 4. Juli 2008, 11:07

Einfach mal beim coburg-magazin.de nachfragen, die kennen sich doch in solchen Sachen aus

Kommentar von H.Gr.
am: 6. Juli 2008, 23:05

Ich bin schon sehr gespannt, was die Bauherren (wer hat sich an das Objekt gewagt??) aus dem Bauwerk machen.
Wunderschöne Fassade, die Details kommen jetzt gut zur Geltung.
Wäre mein großer Wunsch, dass man das Haus nach Fertigstellung auch innen besichtigen könnte!

Kommentar von dee
am: 7. Juli 2008, 19:35

Das Haus hat mal dem mittlerweile verstorbenen, etwas skurilen Prof. Egon Tempel gehört. Ich war mal vor Jahren drin. Leider hatte er nie das Geld, mehr aus dem Haus zu machen aber immerhin hat er es gut vor dem Verfall bewahrt. Drinnen sind sehr nette Details z.B. Deckenmalerei und extrem massive Heizkörper mit tollen Verzierungen die bestimmt Tonnen wiegen…
Soweit ich weiß war allerdings die Parteizentrale der NSDAP am Ernstplatz in einem Gebäude untergebracht, dass 1945 durch einen Luftangriff ausbrannte und dann abgerissen wurde. Passt auch gar nicht zu NSDAP, viel zu schön und verspielt…

Kommentar von H.Gr.
am: 7. Juli 2008, 22:58

@dee: Danke für die Information!
Vielleicht schaffe ich`s im Rahmen des Umbaus unbemerkt reinzuspitzen.
Ich habe mir das Verzeichnis “Stadt Coburg: Ensembles – Baudenkmäler – Archäologische Denkmäler” zugelegt.
Das Buch finde ich empfehlenswert, ist aber nicht billig.

Kommentar von wie_weit
am: 8. Juli 2008, 08:50

@H.Gr.:
Wo kann man das Verzeichnis denn her bekommen?
Hat es eine ISBN?

Kommentar von H.Gr.
am: 8. Juli 2008, 10:37

@wie_weit:
Bin z.Z. nicht zu Hause zum Nachschauen, aber habe auf amazon diese gefunden: ISBN-10: 387490590X
Das selbe über Sonneberg hab ich mir auch gekauft, beide bei Riemann. Wenn ich mich nicht täusche, sind sie dort vorrätig.

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