Denkwürdiges aus Coburg
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah! Nur eine Etage unter der Vesteblick-Zentrale befindet sich eine regelrechte Denkfabrik. Und wir haben quasi erst gestern davon erfahren. >>> Tabvlarasa heißt die Denkfabrik, ist eine “Zeitschrift für kritisches Denken”, die auch online erscheint, bereits seit 15 Jahren existiert und seit ein paar Monaten redaktionell von Coburg aus betreut wird. Die aktuelle Ausgabe beschäftigt sich beispeilsweise mit “Bergssons Kritik an Kants Metaphysiklehre” oder dem Wahrheitsanspruch des Christentums. Wem das als Einstieg zu heftig ist – es gibt auch eine Besprechung des Philosophie-Bestsellers “Wer bin ich und wenn ja, wie viele?” von Richard David Precht.
Vesteblick meint: Denken muss sich wieder lohnen – darum schaut mal bei >>> Tabvlarasa rein!
Veröffentlicht: 23. Juli 2008 von Falk in Stadtgeschehen.
Kommentare: 10
Kommentare
Kommentar von coburg_07
am: 23. Juli 2008, 21:29
Ich schreibe lieber keinen Kommentar, sonst merkt a jeder, daß ich a weng a dummerle bin, Gruß an meinen
Freund wiki.
Kommentar von H.Gr.
am: 23. Juli 2008, 21:48
coburg_07: Ach Quatsch.
Kommentar von SO
am: 23. Juli 2008, 21:59
Hab mir gerade mal die Mühe gemacht und über die Jahre ein wenig “rein gelesen”.
Das ist Stoff für einen kleinen elitären Kreis und natürlich nix zum einfach mal “rein lesen”. Da muss man sich schon etwas mehr interessieren.
Ich kann mir aber vorstellen, mich ab und an mal an SO einen “Strammen Max” ran zu trauen, um zu erleben, wie (oder sollte ich lieber sagen, ob) der eigene Bordcomputer solche Happen verdaut.
Kommentar von Falk
am: 23. Juli 2008, 22:07
@ all: Vesteblick sieht damit (jedenfalls für heute) seinen Bildungsauftrag erfüllt und zieht sich mit Augustinus’ “Selbstgesprächen” zurück und sinniert ein wenig über die Unsterblichkeit der Seele ;-)
Kommentar von SO
am: 23. Juli 2008, 22:15
Das meiner Meinung nach Wichtige hab ich mal wieder fast vergessen. Beim Reinlesen ist mir aufgefallen, dass die Themen sehr sehr vielfältig und -je nach geistiger Neigung- auch verständlich sind.
Es lohnt sich für “krankhaft” Neugierige (wie uns) also durchaus, öfter mal die Nasen da rein zu stecken.
Kommentar von H.Gr.
am: 23. Juli 2008, 23:12
@SO: Kannst auch reinschreiben: “Wir veröffentlichen Texte, wenn sie gut sind.”
Kommentar von H.Gr.
am: 23. Juli 2008, 23:24
Wahrscheinlich fehlt uns nur die Übung.
Kommentar von SO
am: 23. Juli 2008, 23:27
Wermerjamergn.
Kommentar von langeweile
am: 24. Juli 2008, 09:13
Es macht viel Spass, tabvlarasa zu lesen und ist eine willkommene Abwechslung. Insbsondere, da man in Co dem Verblödeln nahe ist, wenn in der Medienlandschaft fast nur noch über die Dummerles und Schildbürgerstreiche berichtet wird und das Volk mal in die eine, mal in die andere Richtung heult.
Kommentar von SO
am: 24. Juli 2008, 22:23
Mann Falk, da haste mal wieder was “angerichtet”.
Mich erinnert das Lesen in TABVLA RASA an Leseexperimente mit 13, als ich versuchte Lorenz, Popper u.a. zu begreifen, was mir dann mit 17 halbwegs gelang und mich mit 25 grenzenlos begeisterte.
Derzeit beziehe ich den Namen Tabula rasa nach dem Lesen mehrerer Artikel noch am ehesten auf den Zustand meiner Großhirnrinde.
Aber pfeif drauf, ich bin ja noch jung. Vielleicht verstehe ich schon in wenigen Jahren annähernd, was mich in Jahrzehnten vor Begeisterung vom SOckel reißen wird.
Oder SO.

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